Vor der Behandlung:

Eine Woche vor der Behandlung, wenn möglich, keine blutverdünnenden Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Voltaren, Ibuprofen oder ähnliches.

Bequeme, weite Kleidung mitbringen.

Vor der Behandlung auf die Toilette gehen.

Während der Behandlung:

Sie werden bequem, vorzugsweise liegend, auf der Behandlungsliege positioniert. Alle Körperstellen, außer der zu behandelnden Körperstelle, werden auf Wunsch mit einer warmen Decke abgedeckt.

Es wird nun ein gelartiges Kälteschutztuch auf die Hautzone aufgelegt und die Fettpolster werden im Anwendungsgebiet mit einem Vakuum angehoben und in einen Aufsatz (Applikator) eingesaugt. Zu Beginn wird ein gewisser Zug auf dem Gewebe verspürt, der nach wenigen Minuten nachlässt.

Anschliessend wird das Hautareal mit dem darunter befindlichen Fettgewebe für eine Stunde ganz exakt auf genau die Temperatur heruntergekühlt, die nötig ist, um die Fettzellen zu schädigen und dadurch dauerhaft zu beseitigen. Obere Hautschichten werden von der Methode geschont und nehmen keinen Schaden.

Sie können während der gesamten Behandlungszeit entspannen, im Internet surfen oder eine Zeitschrift lesen.

Nach der Behandlung / Begleiterscheinungen:

Unmittelbar nach der Behandlung können Sie Ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen. Sportaktivitäten sollten für ca. 12 Stunden eingestellt werden. Einzig auf Saunabesuche sowie Sonnenbaden ist an den Folgetagen gänzlich zu verzichten.

Die Kryolipolyse stellt grundsätzlich ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren dar.

Nach der Behandlung kann die Haut für einige Stunden gerötet und druckempfindlich sein und es können kleinere Blutergüsse aufgrund des Vakuums auftreten, welche in den folgenden Stunden bzw. Tagen wieder verschwinden.
Als Begleiterscheinung kann es im behandelten Gebiet zu leichten Gefühlsstörungen, Berührungsempfindlichkeit oder leichte Druckschmerzhaftigkeit kommen, sowie Verhärtungen oder Knötchen an den behandelten Stellen, die sich nach einigen Wochen von selbst zurückbilden.

Kontraindikationen:
  • Stark übergewichtige Personen
  • Erkrankungen von Fettgewebe oder Leber
  • Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
  • Kryoglobulinämie (Kältekrankheit/Gefässentzündungen)
  • Schwangerschaft
  • Hauterkrankungen, Wunden oder Blutversorgungsstörungen in der Behandlungszone